Dienstag, 12. Juli 2011

Es wird ernst!

Hallo ihr Lieben.

Morgen in einer Woche habe ich meinen letzten Arbeitstag im Kindergarten. Ich freue mich natürlich, dass dann mein neues Leben anbricht, aber ich bin mindestens genauso traurig. Mir werden die Kinder total fehlen, auch wenn sie mir manchmal schon stark auf die Nerven gehen. Sie sind mir innerhalb dieses Jahres so sehr ans Herz gewachsen, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass ich sie bald nicht mehr sehe. Erschwerend kommt ja noch hinzu, dass ich bald ca. 45km weit weg wohne und nicht einfach mal so vorbeischauen kann.

Samstag in einer Woche ist dann mein Umzug geplant. Zu 100% steht das allerdings noch nicht fest. Könnte auch der Freitag werden, denn meine Helferlein haben alle frei (abgesehen von meinem Freund, der aber nur bis Mittag arbeiten muss). Mein Problem ist, dass ich immernoch nicht alles gepackt habe. Ehrlich gesagt graut es mir sogar etwas vorm Auszug. Es ist nicht so, dass ich mich nicht freue, denn das tue ich wirklich. Viel mehr ist es die Angst vor dem Ungewissen. Ich war noch nie länger als 14 Tage von zu Hause weg und jetzt ziehe ich aus. Vor mir liegt ein neues zu Hause, eine neue Umgebung, eine neue Arbeit, ja ein neues Leben. Ich muss mich ummelden, neu einrichten (soweit es denn möglich ist, da ich ja zu meinem Freund ziehe), mich an einen neuen Tagesablauf gewöhnen und so weiter.

Ich weiß und wusste, dass es irgendwann so weit ist. so weit sein muss, aber jetzt wo dieser Zeitpunkt so nah ist, frage ich mich manchmal, ob es wirklich sein muss. Meine Angst vor dem Neuen hemmt meine Vorfreude. Ich wollte schon lange ausziehen, am liebsten mit 16 schon, aber jetzt habe ich einfach nur Angst. Angst zu scheitern und mit Nichts wieder bei Mama und Papa auf der Matte zu stehen. Sie sagten zwar, ich könne jederzeit zurück kommen, aber wie sieht das denn aus? Ich habe hohe Ansprüche an mich und an die Dinge, die ich tue. Wenn ich scheitere, kann ich mich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen.

Nunja. Eigentlich wollte ich euch nur erzählen, dass ich nun endgültig meine Kosmetiksachen (Schminke, Nagellack, usw.) in einem großen Karton verstaut habe, aber daraus ist ja scheinbar nichts geworden. Ich habe mich einfach meinen Gefühlen hingegeben und aufgeschrieben, was mir durch den Kopf geht.

Ich danke allen, die diesen Post komplett gelesen haben und denen, die vielleicht den ein oder anderen Survival-Tipp für mich haben.

Hab euch alle lieb!

Kommentare:

  1. ach weisst du, die abnabelung von zu hause ist immer ein grosser schritt, eltern und kindern fällt es gleich schwer, aber du wirst sehen, auch das heimweh und die angst werden immer weniger wenn du dich an deine neue situation gewöhnt hast. ich habe das auch alles durch, bin sogar schon wieder ein und noch mal ausgezogen. ich kann dich gut verstehen, ehrlich. ich drücke dir für alles die daumen!!!

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  2. @princesse ich kommentiere doch gerne :) allerdings werde ich bald eine woche wegfahren, dann musst du drauf verzichten :( aber du wirst sicherlich vieles selber um die ohren haben mit dem grossen vorhaben!
    das du vorher alles probierst und genau ansiehst, bevor du es kaufst ist echt gut, ich müßte das auch viel öfter machen :)
    danke für deinen kommentar und alles gut dir!

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  3. ich bin ja auch erst vor 10 monaten von zu hause ausgezogen, und am anfang fand ich es wirklich extrem schwer. ich wohn jetzt 200km von zu hause weg, mein freund ist da gebliben, meine mama, meine ganzen freunde und naja.
    aber glaub mir, es wird besser. spätestens wenn man freunde in der neuen umgebung hat, und weiß wo man hingehen kann um zu shoppen, was zu essen oder in nen park oder so wirds besser.
    ich fühl mich so langsam in potsdam ganz wohl, aber zu hause wird es nie ersetzten können, und ich fahre jetzt auch immer noch jedes verdammte wochenende nach cottbus mit dem zug :D

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  4. och süße ausziehen is nich so wild. ich bin 23 und leb jetz 5 jahre alleine. man gewöhnt sich dran und is stolz was eigenes aufbauen zu können. wegen den kiddies im kiga geb ich dir n tipp schick doch der erzieherin immer mal ne mail oder so vielleicht kriegt du fotos von kita festen etc zurück ;o)

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  5. Du kannst den Kopf jetzt nicht hängen lassen. Natürlich ist es schwer von Zu hause wegziehen und dann noch weiter weg. Aber das haben vor dir schon so viele hinbekommen, da du ja hohe Ansprüche an dich selber hast mach ich mir da auch keinen Kopf. Nur du solltest sie auch nicht zu hoch setzten. Genieß es doch einfach etwas. Ich meine du bist nicht direkt alleine, dein Freund ist ja dabei er wird dir in traurigen Momenten sicher beistehen. (: Ich finde es klasse das du den Schritt für dich gehst.

    LG, Gina

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  6. Ach ganz vergessen jetzt. Also ich habe so keine Klamotten mit den Dingern daran. Auch mein Mann nicht. Hosenknopfe gehen ja noch. Aber baaah ne kann gar nicht darüber schreiben.^^ Aber wirklichen Einschrenkungen finde ich gibt es nicht. :)

    LG, Gina

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  7. :-( , ich bin auch ganz doll traurig ....

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